Lehmfarbe für Wand & Decke

  • 36 natürliche Farbtöne
  • hoch deckend & diffusionsoffen
  • rollen, bürsten oder spritzen

Lehmfarbe & Lehm-Streichputz verarbeiten

Lehmfarbe verarbeiten

  1. Untergrund vorbereiten: trocken, fest und ausreichend saugfähig herstellen; unterschiedliche Saugfähigkeit mit Kaseingrundierung ausgleichen.
  2. Anrühren: mit Wasser mindestens zwei Minuten kräftig mischen, rund 30 Minuten quellen lassen und erneut aufrühren.
  3. Auftragen: mit Rolle, Lasurbürste oder geeignetem Spritzgerät; für ein deckendes Ergebnis meist zwei Anstriche.
Wohnzimmer mit conluto Lehmfarbe

Lehm-Streichputz verarbeiten

  1. Streichputz-Zusatz zugeben: der strukturbildende Zusatz aus Feinstsanden wird mit der gewünschten Lehmfarbe kombiniert.
  2. Homogen mischen: Lehmfarbe und Zusatz gründlich vermengen; die Zugabemenge beeinflusst die sichtbare Struktur.
  3. Mit der Lasurbürste auftragen: in gleichmäßigen Streichbahnen oder im Kreuzschlag – für eine feine bis rustikale Putzoptik.
Lehm-Streichputz mit Streichputz-Zusatz

Wissenswertes zu Lehmfarben

  • hoch deckender diffusionsoffener Decken- und Wandanstrich für den Innenbereich
  • Lehmfarben lassen sich untereinander mischen oder mit Pigmenten abtönen (bis zu 8 % Zugabe)
  • Verbrauch je nach Saugfähigkeit des Untergrundes 70–140 g Farbpulver pro m²; bei stark saugenden Untergründen ist mit dem höheren Verbrauch zu rechnen
  • die Lehmfarbe wird als Pulver im Eimer verkauft und ist bei trockener und kühler Lagerung mindestens 3 Jahre haltbar
  • für kleine Probeflächen können 100-g-Mustertüten angefragt werden
Innenraum mit conluto Lehmfarbe

Die Lehmfarbe für (fast) alle Untergründe

Die conluto Lehmfarbe lässt sich im Innenbereich auf trag- und saugfähigen Lehm-, Kalk-, Gips- und Zementputzen ebenso einsetzen wie auf Spachtelmassen, Raufaser, Papiertapeten, Papiervlies, Gipskarton, Gipsfaserplatten und Beton.

Auch vorhandene matte, saugfähige Dispersionsanstriche können überarbeitet werden – sofern sie fest sitzen und eine Probefläche ein positives Ergebnis zeigt.

Was Lehmfarbe besser kann

Unterstützt Feuchteaustausch

Die diffusionsoffene Oberfläche schließt einen feuchteaktiven Untergrund nicht unnötig ab.

Natürlich zusammengesetzt

Aus farbigem Lehm bzw. Ton, Marmormehl, Zellulose und Pflanzenstärke.

36 natürliche Farbtöne

Untereinander mischbar und zusätzlich mit geeigneten Pigmenten abtönbar.

Einfach zu verarbeiten

Mit Rolle, Lasurbürste oder geeignetem Spritzgerät – je nach gewünschter Oberfläche.

Küche mit conluto Lehmfarbe

Häufige Fragen zu Lehmfarbe

Welche Nachteile hat Lehmfarbe?

Lehmfarbe ist wasserlöslich und deshalb nicht für direkten oder dauerhaften Wasserkontakt geeignet. Für normale Wand- und Deckenflächen im Innenraum ist das jedoch kaum eine Einschränkung.

  • nicht für direkten Spritzwasserbereich
  • kräftiges nasses Scheuern ist nicht vorgesehen
  • für ein gleichmäßig deckendes Ergebnis sind meist zwei dünne Anstriche sinnvoll
  • Untergrund muss trocken, fest und ausreichend saugfähig sein
Was muss man bei Lehmfarbe beachten?

Entscheidend sind Untergrund, Grundierung, Wassermenge und eine saubere Verarbeitung.

  • Untergrund trocken, fest, staubfrei und tragfähig herstellen
  • stark oder unterschiedlich saugende Flächen grundieren
  • Pulver mindestens zwei Minuten mit Wasser vermischen
  • etwa 30 Minuten quellen lassen und erneut aufrühren
  • meist zwei Anstriche ausführen
Welcher Untergrund eignet sich für Lehmfarbe?

Geeignet sind trockene, feste und ausreichend saugfähige Wand- und Deckenflächen im Innenraum, besonders mineralische und lehmhaltige Untergründe.

  • Lehm-, Kalk-, Zement- und Gipsputz
  • Gipskarton und Gipsfaser bei fachgerechter Vorbereitung
  • tragfähige, ausreichend saugfähige Altanstriche
  • feste, ausreichend saugfähige Tapeten

Dauerhaft feuchte, lose, stark verschmutzte oder nicht saugende Flächen benötigen eine andere Vorbereitung beziehungsweise sind ungeeignet.

Ist Lehmfarbe gut gegen Schimmel?

Lehmfarbe ist kein Schimmelentferner und keine Sanierung für feuchte Wände. Als hoch diffusionsoffene Oberfläche kann sie aber Bestandteil eines feuchteaktiven Wandaufbaus sein.

Die eigentliche Feuchtepufferung entsteht vor allem durch ausreichend Lehmmasse im Untergrund, etwa Lehmputz, Lehmbauplatten oder Lehmsteine.

Welche Lehmfarbe ist die beste?

Die passende Lehmfarbe sollte zum Untergrund und zur gewünschten Oberfläche passen, gut decken und ihre technischen Eigenschaften nachvollziehbar angeben.

  • Zusammensetzung
  • Diffusionsoffenheit
  • Deckvermögen und Abriebfestigkeit
  • Farbvielfalt
  • Verarbeitung mit Rolle, Bürste oder Spritzverfahren
Kann man Lehmfarbe selbst einfärben oder herstellen?

Die 36 conluto Lehmfarben lassen sich untereinander kombinieren. Zusätzlich können geeignete Pigmente mit bis zu 8 Gewichtsprozent zugesetzt werden.

Für zusammenhängende Flächen sollte möglichst die gesamte benötigte Farbmenge in einem Ansatz vorbereitet und der endgültige Farbton an einer getrockneten Probefläche beurteilt werden.

Wie lange hält Lehmfarbe?

Auf einer trockenen, fachgerecht vorbereiteten Innenwand kann Lehmfarbe viele Jahre bestehen. Entscheidend sind Untergrund und Beanspruchung.

  • Trockenpulver: bei kühler, trockener Lagerung mindestens 3 Jahre
  • angerührt: abgedeckt und kühl mindestens 24 Stunden verarbeitbar
  • Renovierung: später wieder mit Lehmfarbe überstreichbar
Ist Lehmfarbe gesund?

conluto Lehmfarbe basiert auf farbigem Lehm beziehungsweise Ton und Marmormehl; Zellulose und Pflanzenstärke stabilisieren die Rezeptur. Sie bildet eine diffusionsoffene Oberfläche.

Die Farbschicht selbst ist sehr dünn. Für eine gezielte raumklimatische Wirkung ist ausreichend Lehmmasse im Wandaufbau entscheidend.

Wie trägt man Lehmfarbe auf?

Die vorbereitete Fläche wird grundiert, die Trockenmischung mit Wasser angerührt und anschließend mit Rolle, Lasurbürste oder geeignetem Spritzgerät aufgetragen.

  • Rolle: ca. 1,1–1,2 l Wasser je kg Farbpulver
  • Lasurbürste: ca. 1,1–1,3 l je kg
  • mindestens zwei Minuten rühren, ca. 30 Minuten quellen lassen
  • zweiten Anstrich nach vollständiger Trocknung auftragen
Ist Lehmfarbe teuer?

Der reine Gebinde- oder Kilopreis ist nur bedingt mit fertig angemischter Dispersionsfarbe vergleichbar. Entscheidend sind Verbrauch, Anzahl der Anstriche, Untergrund und der Preis pro fertig beschichtetem Quadratmeter.

Je nach Untergrund werden etwa 70–140 g Farbpulver pro m² und Anstrich benötigt.

Kann man Lehmfarbe mit Wasser verdünnen?

Ja. Die Lehmfarbe wird als Trockenpulver geliefert und mit Wasser angerührt. Die Wassermenge hängt von Werkzeug, Farbton und Untergrund ab.

  • Farbrolle: ca. 1,1–1,2 l/kg
  • Lasurbürste: ca. 1,1–1,3 l/kg
  • Airless: je nach Gerät häufig ca. 1,5–1,8 l/kg

Zu viel Wasser reduziert die aufgebrachte Materialmenge und damit die Deckkraft.

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